Von Plus Size zur zufriedenen Plus Size

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“Mit sich selbst Zufrieden sein” was das bedeutet definiert jeder für sich selbst. Für mich bedeutet es sich selbst mit all seinen Macken, Ecken und Kanten zu mögen, seine eigenen Schwächen zu kennen und diese mit seinen Stärken zu kompensieren. Das kann ich ziemlich gut. Trotzdem bin ich in den letzten Jahren immer unzufriedener mit mir selber geworden. Ich würde jetzt nicht soweit gehen das ich mich selbst hasse, mich selbst nicht Leiden kann und mich für meinen Körper schäme. Das ist gar nicht mal so der fall. Ich bin relativ selbstbewusst. Meine Figur ist auf der Arbeit oft ein Thema, denn ich arbeite mit den ehrlichsten Lebewesen auf dieser Welt.

Mit Kindern ♥

Sätze wie “Du hast zu viel gegessen, deswegen ist dein Bauch so dick!” beantworte ich lachend mit “Ja, das Stimmt. Da hast du wohl recht. Es schmeckt aber manchmal so gut!” oder “Ist da ein Baby in deinem Bauch?” “Anna hat ein Baby im Bauch!”  muss ich immer schmunzelt mit “Nein, ihr wisst doch das mein Bauch auch ohne Baby dick ist!” beantworten.  Eine ehemalige Kollegin hat die Kinder für solche Sätze immer “zurechtgewiesen”. Das war mir wesentlich unangenehmer. Aber warum soll ich mich für solche Sätze schämen. Ich bin so wie ich bin und die Kinder haben mich trotzdem lieb.

Aber warum bin ich dann trotzdem unzufrieden? Ich habe die letzten Jahre gemerkt wie ich von Jahr zu Jahr unbeweglicher werde. Mein Gleichgewicht ist wesentlich schlechter bis garnicht mehr vorhanden. Jegliche Bewegung fällt mir schwerer als früher und ich merke wir ich fauler werde.  Da ich 10 Jahre Volleyball gespielt habe, hatte ich schon immer spaß am Sport, war aber trotzdem schon immer Puls Size. Damit kann ich auch sehr gut Leben. Ich muss keine 36 oder 38 tragen. Ein gut sitzende 42 oder 44 wäre doch auch wunderbar! Und ich möchte vor allem fiter werden.  Meine Kollegen und ich klettern gerne mit den Kindern über den Spielplatz. Trotzdem kommt es immer wieder vor, wenn Kinder irgendwo weiter oben Hilfe brauchen, das Kollegen mich fragen ob sie nach oben klettern sollen. Ich mach das, das wissen meine Kollegen, aber sie wissen und sehen auch das es mir schwerer fällt als ihnen. Ich möchte aber Klettern und tue dies auch! Aber das soll mir auch irgendwann wieder leichter fallen.

Abnehmen und mich neu Formen, das tu ich ganz für mich alleine. Aber ich tue es nicht alleine, denn ich habe meinen Herr Schatz♥ der einfach alles mitmacht was ich Anfange und mich einfach immer unterstützt (z.B. Blogeinträge lektorieren wegen meiner Legasthenie. Diesen hier nicht denn er ist gerade nicht da.). Ihm verdanke ich meine pink-schwarzen Laufschuhe und er hat den bei eBay Kleinanzeigen gefunden Crosstrainer geschleppt und ihn erst im Wohnzimmer willkommen geheißen und ihm nun im Schlafzimmer platz gemacht. Er schneidet fleißig Obst und Gemüse und vorsorgt mich so mit vielen gesunden Sachen. Danke dafür!

Ganz allgemein werde ich max. 1x die Woche (am Anfang) aber eher alle 2 Wochen über meinen Fortschritt berichten. Das tut mir gut und hält mich bei der Stange. Und wenn ich ein bisschen Glück habe interessiert es ja die ein oder andere von euch sogar :) Des weiteren habe ich mich dazu entschieden hier ganz offen und ehrlich mit Zahlen um mich zu werfen. Soll heißen: Ihr bekommt zu lesen was ich wiege und ich werde auch meine Maße alle 4 Wochen festhalten.

 

Ich wünsche euch einen schönen Tag ♥


Im Kampf gegen den Perfektionismus – WordPress Theme, Design & Konzept

Im Kampf gegen den Perfektionismus – WordPress Theme, Design & Konzept

Mein guter Kumpel Aristoteles (384 – 322 v. Chr.) sagte:

“Denn der Fehler liegt im Anfang, und der Anfang, heißt es, ist die Hälfte des Ganzen, so dass also auch ein kleiner Fehler im Beginn entsprechend große Fehler im weiteren Verlauf zur Folge hat.”

Und genau so kämpfe ich seit ein paar Tagen gegen die kleinsten Fehler an. Mein Perfektionismus hat schon an meinem großen Zeh geknabbert und wartet nur darauf, mich ganz zu vernaschen.

HALT! Stopp! Schluss und AUS!

Ich gehe online. Jetzt! So ganz nackig. Unvorbereitet und total übermüdet sitze ich in meinem Bett. Meinen überteuerten Laptop vor mir. Die andere Hälfte des Bettes ist leer. Der ‘Herr Schatz♥’ hat Ausgang. Männerabend mit Burger und vermutlich Bier. Die Fellnasen sind auf Streifzug durch die Wohnung. Aber jetzt wieder zum Thema: Vom Perfektionismus zum spontanen “Scheißegal-das-Ding-geht-jetzt-on-ich-hab-die-Nase-voll!”. Ich habe gerade nicht wirklich mein Traum-Theme, ich habe noch kein Logo und ich habe mir auch noch kein Projekt-Konzept notiert. In meinem Kopf existiert es aber alles schon fein säuberlich und baut sich täglich ein kleines Stückchen weiter auf. Ende Februar sollte das ganze hier schon starten. Es war also Zeit, das Ganze endlich “anzugehen”.  Ich habe einen Plan und der soll sich hier entwickeln.

Ich bin nicht etwa am Ende, sondern stehe ganz am Anfang einer Reise, eines großen Abenteuers oder auch vor einer riesengroßen Seifenblase. Das mag am Ende dann im Auge des jeweiligen Betrachters liegen, auf welches “Dicke Ende” wir hier zusteuern.

Euch erwartet hier ein Rundum-Sorglos-Paket zum Thema Abnehmen, Basteln, DIY, Kochen, Sport & das Leben in all seine Ausprägungen.

Warum kann ich das? Weil ich mitten in den Zwanzigern stecke, einen Vollzeitjob habe, ein Vollzeit-Fernstudium absolviere, mir Haus und Hof mit einem Vollzeitstudenten teile und sonst noch genug Zeit, Lust und Spaß am Leben habe.  Und, ach ja: Ich bin zu dick!